Aktuelle Programme

"Vielseitig desinteressiert"

das neue Kabarettprogramm

Eva Maria Marold ist Schauspielerin, Hausfrau, Kabarettistin, Sängerin, Mutter, Autorin, Moderatorin, Mediatorin (also, in dieser Funktion hauptsächlich für ihre Söhne tätig!) und Tänzerin (Fachgebiet: Intimidierender Burgenländischer Körperausdruckstanz). Jedenfalls ist sie vielseitig. Aber jetzt ist sie auch noch vielseitig desinteressiert! Was erlaubt sie sich!!?? Vielseitig? – Ja, bitte. Desinteressiert? – Nein, danke.

In ihrem neuen Kabarettprogramm geht die Künstlerin der Frage auf den Grund warum Gegensätze so wichtig sind und ob das Gegenteil von etwas Schlechtem automatisch etwas Gutes ist. Wäre es vielleicht besser einseitig interessiert zu sein anstatt vielseitig desinteressiert? Fragen über Fragen. Auf ihre typisch freche und humorvolle Art nimmt sie menschliche Verhaltensmuster unter die Lupe und versucht herauszufinden warum wir so schnell bereit sind immer dem, der am lautesten schreit Recht zu geben. Warum machen wir so oft aus einer Mücke einen Elefanten anstatt einmal aus einem Elefanten eine Mücke?

Warum sind heutzutage so viele Menschen außer sich und so wenige bei sich? Ist das Gegenteil von „politisch links“ tatsächlich „politisch rechts“? Oder spazieren da die Schwestern Ignoranz und Intoleranz lediglich in zwei verschiedenen Kleidchen am Boulevard der Selbstgefälligkeit entlang? Ist es wirklich verwerflich an Unhöflichkeit, Fußpilz, einem warmen Bier, Elternvereinsversammlungen, Kindergeburtstagspatrtys, Eisstockschießen, Rassismus und politischem Fanatismus desinteressiert zu sein? Muß es denn tatsächlich für alle Lösungen auch die passenden Probleme geben?

Eva Maria Marold nimmt sich kein Blatt vor den Mund und schildert einen Abend lang kritisch, aber liebevoll ihren Alltag als alleinerziehende Mutter im Spagat (da kommt ihr die burgenländische Tanzausbildung zugute!) zwischen Toleranz und Verteidigung der eigenen Werte und Maßstäbe.

"Alle Jahre wieder“

das Weihnachtsprogramm

Alle Jahre wieder müssen wichtige Entscheidungen getroffen werden, damit der Heilige Abend auch wirklich zur Zufriedenheit aller gelingt. Karpfen oder Geselchtes? Socken oder Krawatte? Tanne oder Fichte? Ein schier unmögliches Unterfangen. Und alle Jahre wieder setzten wir uns trotzdem diesem Stress aus.

Eva Maria Marold sieht das Ganze ein bisschen entspannter. Sie erzählt uns vom Weihnachtsfest ihrer Kindheit. Im vorigen Jahrhundert. Im Burgenland. Eierlikör-Exzesse, Barbie-Puppen-Orgien und fehlgeschlagene Backversuche inklusive. Es wird der Frage auf den Grund gegangen warum jedes Jahr ausgerechnet zur Weihnachtszeit ein Ross entspringt und warum im Stall von Battle Ham das hoch-eilige Paar gemeinsam mit Holger, dem Knaben mit dem lockigen Haar auf die Könige wartet. Mysterien einer katholischen Kindheit im Burgenland.

Und in der stillsten Zeit des Jahres wird sie natürlich auch voll hinbrunzt – Verzeihung! – voll Inbrunst gemeinsam mit dem steirischen Weihnachtsengerl Martin Payr am Keyboard viele bekannte Weihnachtslieder zum Besten geben. Die beiden musizieren sogar im Advent auf „Teufel komm raus!!“ und spielen neben amerikanischen Weihnachtsklassikern und volkstümlichen Weihnachtsliedern auch Pop-Balladen, die das Zeug zum Weihnachts-Hit (muß man so schreiben, sonst kommt „Weihnacht-Shit“ dabei raus) haben.

Eva und Martin versprechen ihrem Publikum einen unvergesslichen Vorweihnachtsabend und daß „Last Christmas“ von George Michael auf keinen Fall zu hören sein wird!!

"Zu wahr, um schön zu sein“

Lesung & Gesang

Eine Lebensgeschichte? Ja.
Die Lebensgeschichte der Autorin? Nein.

„Zu wahr, um schön zu sein“ könnte eine Autobiographie sein. Ist es aber nicht. Daran ändert auch die Tatsache nichts, dass die Protagonistin des Romans rein zufällig denselben Vornamen trägt wie die Autorin. ALLE im Buch vorkommenden Charaktere sind frei erfunden. Ähnlichkeiten mit wirklich existierenden Personen sind jedoch leicht möglich. „Zu wahr, um schön zu sein“ ist die nüchterne und dennoch amüsante Beschreibung des Alltags von Eva – einer erfolgreichen und gutaussehenden Schauspielerin. (Hallo!! Also doch eine Autobiographie!?) Erfolge, Ängste, Sehnsüchte, Hoffnungen – alles was die Lebensgeschichte Evas ausmacht wird beschrieben. So lernen wir eine Frau kennen, deren Spagat zwischen Beruf und Privatleben, zwischen Geben und Nehmen, zwischen Selbstbestimmung und Anpassung abenteuerlicher nicht sein könnte. Es ist wahr und es ist schön. Es könnte aber auch zu wahr sein, um noch schön zu sein.

"Von mir möcht ich singen“

der Chansonabend

Endlich: die Sängerin und Schauspielerin als Diseuse in Kollaboration mit dem Altmeister der Politsatire und des intelligenten Showbusiness Werner Schneyder!

Ob als Nestroy-nominiertes Donauweibchen im Wiener Rabenhof oder durchgeknallte Justizministerin im Wiener Rabenhof-Theater, als Lucy oder Schwarze Königin bei den Vereinigten Bühnen oder als Gast der Raterunde bei „Was gibt es Neues?“, „die Marold“ ist immer für schräge Überraschungen gut. Und jetzt also mal ganz „old school“. Gemeinsam mit Werner Schneyder und Komponisten aus drei Generationen changiert das Multitalent zwischen Musicaltussi, Operndiva und ernsthafter Diseuse.

„Als Eva mich fragte, ob ich für sie Liedtexte schreiben würde, war ich auf Grund meiner Einschätzung ihrer gesanglichen und schauspielerischen Fähigkeiten sofort sehr animiert. Eva Maria Marold wusste warum und was sie singen wollte. Sie lieferte Gedanken und Themen und lyrische Versuche. Ich notierte Gesprächsfetzen, las ihr autobiographisches Buch „Zu wahr, um schön zu sein“. So bekommen sie nun ein Chansonprogramm zu sehen und zu hören, das man völlig zu Recht als Personality-Show bezeichnen kann.“ (Werner Schneyder)

Pianist: Prof. Aaron Wonesch, Regie: Dr. Werner Schneyder